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Wie ich zur Tierenergetik und zur Tierkommunikation kam

Schon als Kind fühlte ich mich tief mit Tieren verbunden. Sie sind für mich wahre Herzöffner. In meiner ländlichen Heimat wuchsen neben unserem Hund auch Katzen, Hühner, Kaninchen und Meerschweinchen auf. Tiere gehörten einfach zu meinem Leben.

Im Laufe der Jahre wurde der Wunsch nach einem eigenen Tier immer stärker. Gleichzeitig spielte der Gedanke, eine Ausbildung zur Tierenergetikerin zu absolvieren, in meinem Kopf. Ich entschied, dass dies nur Sinn macht, wenn ich ein eigenes Tier habe, mit dem ich die erworbenen Fähigkeiten direkt anwenden kann.

Im Jahr 2021 erfüllte sich dieser Wunsch, als mein Lebenspartner und ich beruflich flexibler wurden. Yogi, unser Border Collie-Mix Rüde, kam als Welpe zu uns. Seine Präsenz erinnerte mich an unseren Familienhund aus meiner Kindheit, und ich freute mich auf die gemeinsame Zeit mit Yogi. Ich träumte davon, entspannte Spaziergänge zu unternehmen und gemeinsam die Hundeschule zu besuchen.

Leider wurden diese Träume schnell von der Realität überholt. Yogi zeigte wenig Begeisterung für andere Hunde und machte Spaziergänge zu einer Herausforderung. Sein Verhalten war respektlos, er zog an der Leine und gehorchte nicht. Die idyllischen Vorstellungen von unseren gemeinsamen Abenteuern wurden zu einem Spießrutenlauf.

Um dem entgegenzuwirken, suchten wir frühzeitig die Hilfe eines Hundetrainers und besuchten eine Welpenschule. Yogi machte Fortschritte in Bezug auf Kommandos, aber die Probleme blieben bestehen. Die Angst vor den Spaziergängen wuchs, und so fand ich meinen Weg zur Tierenergetik und Tierkommunikation.

Die Ausbildung zur Tierenergetikerin eröffnete mir neue Möglichkeiten, Yogi zu helfen. Doch auch hier stieß ich auf Herausforderungen, da er nicht stillhalten wollte. So begann ich, energetische Fernbehandlungen mit ihm durchzuführen. Der Erfolg war zunächst nicht sofort spürbar, aber mit Ausdauer und täglicher Arbeit erreichten wir schließlich den Punkt, an dem ich physisch mit ihm energetisch arbeiten konnte – ein großartiges Erfolgserlebnis.

Durch die energetischen Sitzungen wurde Yogi ruhiger, und Menschen, die ihn nicht täglich sahen, bemerkten eine positive Veränderung in seinem Verhalten. Das motivierte mich weiter. Die Arbeit mit Yogi zeigte mir, dass Veränderungen Zeit und Geduld erfordern. Als Teil seines Beziehungssystems erkannte ich meine eigene Verantwortung und die Bedeutung von Engagement. Tiere spiegeln uns wider, und das Bewusstsein für diese Spiegelung ist entscheidend.

Erfolgreiche Veränderung erfordert nicht nur die Therapie des Tieres, sondern auch die Bereitschaft des Tierhalters, an sich selbst und an der Beziehung zu arbeiten. Die Erfahrungen lehrten mich, dass der Glaube an alternative Therapieformen und die Einbindung des Tierhalters entscheidend sind. Nur wenn der Tierhalter bereit ist, sich zu verändern und Geduld aufbringt, kann eine harmonische Beziehung und ein tiefes Verständnis zwischen Mensch und Tier entstehen.

 

Yogi und ich sind uns einig, Tierkommunikation stärkt die Bindung zwischen Mensch und Tier
Yogi und ich sind uns einig, Tierkommunikation stärkt die Bindung zwischen Mensch und Tier